HECKEN RHODODENDREN KAMELIEN HORTENSIEN BAMBUS Park


Eine wirkliche und richtige botanische Beschreibung würde die Mitwirkung eines Botanikers erfordern: dies ist eher eine kleine botanische Erzählung von jemand geschrieben der sich Jahr für Jahr sich mit Liebe damit beschäftigt den Park zu erhalten, zu pflegen, zu pflanzen, zu ersetzen und zu verbessern, angefangen vom Rasen bis zu den hochstämmigen Bäumen.

BÄUME
Um von den Bäumen zu sprechen, Persönlichkeiten, die schon ziemlich imponierend sind, was Höhe, Form und Charakter angeht, ist zu sagen, das man hier keine exotischen oder besonderen Arten antrifft, eher eine Elite der in unseren Gegenden verbreiteten und üblichen Sorten, interessant sind dagegen die Anordnung, die Dimension und die Position.
Ringsum die große Wiese und über die Hirschsuhlen hinaus bis zum Flüsschen Mondarello und die Grenze mit dem bis zum Schloss hochsteigenden Hügel gab es in der Vergangenheit eine starke Bevorzugung von Koniferen, die bis auf bemerkenswerte Höhen angewachsen sind (zwischen 40 und 50 Metern), weil sie aber auch sehr dicht und ein wenig vom Hügel beschattet stehen. In den letzten 30 Jahren, hauptsächlich auf Grund von Naturkatastrophen (Windhosen, Blitze, Schneefall außer Saison) hat der Park eine gravierende Dezimierung der ältesten und höchsten Koniferen erfahren.
Über Hundert von ihnen sind geschlagen worden, dabei Leere in einer sehr dunklen und geheimnisvollen, beinahe nordischen Landschaft hinterlassend; Der Ersatz erfolgte, zum Teil aus gesundheitlichen Gründen (nie Pflanzen der gleichen Sorte dort setzen, wo noch die Wurzeln der toten Pflanzen in der Erde sind), zum Teil auch um den Garten in der Winterperiode etwas heller erscheinen zu lassen, auch mit Laubbäumen: verschiedene Sorten Buchen, Roteichen, Ahorn und Amberbaum.
Entlang des Baches wurde eine Reihe sommergrüner Koniferen gepflanzt, die wasserliebenden Sumpfzypressen, die mit fortschreitendem Alter Atemwurzeln bilden, die sehr lustige Formen annehmen.
Für den Garten charakteristische Pflanzen und wahrscheinlich seine ältesten sind die Hainbuchen, die entlang der nördlichen Mauer einen langen grünen Tunnel bilden, die Hainbuchenallee. Wir reden hier von einem Alter von vierhundert und mehr Jahren, auch wenn ihr Ausmaß nicht unbedingt beeindruckend ist, da sie alle drei Jahre gekappt werden, die jungen Zweige wieder verflochten werden und sich untereinander zu einem Bogen verschmelzen. Aus Hainbuche besteht auch der Großteil der Hecken, die mit orthogonalen Linien den Park durchziehen.
Der Baum der am meisten auffällt durch seine Höhe und seine Positur auffällt ist der Tulpenbaum, der obwohl er die anderen überragt, einer der jüngsten unter den antiken Bäumen ist (um 150 Jahre).
Hochstämmige Bäume im Park von Malingri di Bagnolo:

KONIFEREN UND IMMERGRÜNE:

FICHTEN UND TANNEN
Weißtanne (Abies alba)
Rotfichte (Picea abies)
Kaukasusfichte (picea orientalis)
Hemlocktanne (Tsuga canadensis)
LÄRCHEN
Europäische Lärche (Larix decidua europea)
Hybridlärche (Larix leptolepsis)
Japanische Lärche (Pseudolarix kaempferi)
Atlaszeder (Cedrus atlantica)
KIEFERN
Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)
Gebirgskiefer (Pinus mugus)
Schwarzkiefer (Pinus nigra oder pinus n. austriaca)
Pinie (Pinus pinea)
Weymouthkiefer oder Strobe (Pinus strobus)
EIBENARTIGE
Sommergrüne Sumpfzypresse (Taxodium distichum)
Sicheltanne (Cryptomeria japonica)
ZYPRESSEN
Lawson’s Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana)
Tuja ((Thuiopsis dolobrata)
Kalifornische Weihrauchzeder (Calocedrus decurrens)
EIBE (Taxus baccata)

LAUBBÄUME:

Schwarznussbaum (Juglans nigra)
Zitterpappel (Populus tremula)
Weiß- oder Hainbuche (Carpinus betulus)
Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia)
Haselnuss (Corylus sylvestris)
Rotbuche (Fagus sylvatica)
Blutbuche
Trauerbuche
Pyramidenbuche
Rosarote Blutbuche (Fagus tricolor)
Farnblättrige Buche (Fagus asplenifolia)
Esche (Fraxinus ornus)
Stieleiche (Quercus robur)
Amerikanische Roteiche (Quercus borealis)
Steineiche (Quercus ilex)
Maulbeerbaum (Morus nigra und Morus alba) im Hof von Schloss und Burg
Spitzahorn (Acer platanoides)
Weißdornblättriger Ahorn (Acer crataegifolium)
Amberbaum (Liquidambar styraciflua)
Rosskastanie (Aesculus hippocastanus)
Stechpalme (Ilex aquifolium)
Winterlinde (Tilia cordata)
Magnolie (Magnolia grandiflora)
Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
Phönixpalme

 

Der weißdornblättrige Ahorn (crataegifolium) ist als Kuppel beschnitten und umgeben von einer Hecke von Deutzia gracilis (Maiblumenstrauch oder zierliche Deutzie)

DIE HECKEN
Sie zeichnen den antiken Gartenentwurf nach, der unter dem romantischen von Anfang 1800 liegt, und sind hauptsächlich aus drei Sorten gewachsen: Buchsbaum (buxus sempervirens) als Bordüre für die Blumenrabatten entlang der Südfassade, der Mauer auf der Ostseite und als Treppeneinfassung auf der Ostfassade; Hainbuche entlang der Grenzen und orthogonal entlang der Hirschsuhlen; und die Beereneibe an der Grenze zum Bach; eine Bordüre an der Ringmauer aus der Bauernrose (Rosa rugosa) „Hansa“ wird als Hecke geschnitten, sie gibt viel Farbe sowohl mit ihren violetten und weißen Blüten, wie auch mit den rot-orangen Hagebutten im Herbst.

BLÜHENDE STRÄUCHER
Es ist nicht leicht festzulegen wer und wann die Leichtigkeit von blühenden Sträuchern in dem sonst schmucklos strengen Entwurf des Parks eingeführt hat, sicher sind die ältesten die Rhododendren, die in dichten und einfarbigen Gruppen stehen und zwar ziemlich dicht am Haus, so dass sie als Rahmen dienen und von innen gesehen werden können.
Die saure Erde, reich an natürlichem Mulch aus Tannennadeln und Blättersubstrat eignet sich hervorragend für die Entwicklung aller azidophilen Pflanzen, die den Park charakterisieren: Rhododendren, Azaleen und Hortensien sind die eigentlichen Hauptdarsteller, erst seit ein paar Jahren sind auch mit Erfolg Kamelien eingeführt worden; für jede Spezies kommt jedes Jahr eine neue Sorte hinzu mit dem Gedanken den malerischen Effekt der Farbtupfer zu intensivieren und eine wirkliche Sammlung zu schaffen, indem fehlende Varianten hinzugefügt werden.

RHODODENDREN
Die antiken Rhododendren geben drei, um die 5-6 Meter hohe, Farbflecken ab, die jeweils einfarbig sind: vom Gartentor eintretend, unter dem majestätischen Tulpenbaum, der zuerst Ende April blühende, ein Rhododendron mit großen intensivrosa Blüten, die rotviolett dunkel gepunktet sind, der Name ist nicht bekannt, wahrscheinlich ein Hybrid von 1800. Links von ihm eine elektrisch-violette Masse (R. Ponticum) und der zuletzt blühende der Saison ist der lilafarbige (wahrscheinlich R. fastosum flore plenum). Dann ist noch unter der bejahrten und gekrümmten Strobe, seitlich des Rasens am Gartenteich, die reinweiße Masse der sogenannten „antiken weißen“ in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus Nordamerika eingeführten wahrscheinlich R. maximum.
Ein sehr schöner, niedriger und lackroter Rhododendron war am Absterben, aber mit besonderer Pflege hat er sich wieder erholt und ein Ableger von ihm erhellt mit geheimnisvollem Glanz eine andere Ecke des Parks.
Die ältesten Rhododendren sind über Ableger vermehrt worden und auf strategische Weise in verschiedene Punkte verteilt worden und man kann sagen, das dies die robustesten und am besten entwickelten sind.
In neueren Zeiten ist der Garten an neuen Arten und Farben reicher geworden und jedes Jahr kommen neue dazu, die ein leuchtendes Unterholz abgeben; anfangs war die Auswahl nur vom Enthusiasmus über ihre Schönheit gesteuert und es wurde hier und dort gekauft, ohne auf die Spezies, Qualität oder Stammbaum zu achten, daher sind viele wunderschöne Exemplare namenlos, aber mit fortschreitenden Einkäufen wird auch vermehrt auf eine botanische Katalogisierung geachtet.
Rhododendron dunkelviolett: Purple splendor (1994)
Rhododendron lebhaftes rot : Jean Marie de Montaigne (1996) Abeille Erika (1998) Genuarot oder Garibaldi (1999) Redjack (2000)
Rhododendron violett, dunkel gestreift: Volcan (1994)
Rhododendron weiß: Veitchianum Ashcombe ( ?)
Rhododendron dunkelrot, innen gelb: Souvenir Waterer (2001) Spalier im Garte der Allerheiligenkapelle
Rhododendron weißrosa, innen dunkelviolett Lady Annette de Trafford (2001)
Rhododendron kräftig rosa : Michael Waterer (1990), Doktor H:C: Vesselius (2000)
Rhododendron dunkelstes rot: Nigrescens (1998), Catawbiense Boursault
Rhododendron weiß mit violetten Punkten: Madame Linden ? (1997)
Rhododendron cremegelb, dunkelrot gepunktet: Golden Buckett (2002)


Auch die AZALEEN gehören zu den Rhododendren und man kann sie hervorragend zusammenstellen, unterhalb von großen, alten Büschen oder hohen Bäumen bilden sie kriechende Flecken sensationellen chromatischen Effekten, vorherrschend sind alle Abstufungen von rosa und rot, aber es fehlen auch nicht kräftig violett und aprikosenfarben, während die Gelb- und Orangetöne den sommergrünen Azaleen (Azalea mollis) vorbehalten sind. Sie sind am Ende der 80iger Jahre im Park eingeführt worden und man kennt nur von wenigen den Namen:
Azalee violett-malvenfarben: Blue Danube sommergrün
Azalee weiß mit violettem Rand : Martha Hitchcock (1990/1995)
Azalee orange: Aladin Scout, spätblühend
Azalee krapprot: Vuik’s scarlet(1989/2002)
Azalee karmesinrot und kriechend (2002)
Azalee Arabesque kräftigrot (2002)
Azalee Stewarsonian dunkelrot (2002)
Azalee mollis weiß: Persil
Azalee mollis kräftigrot: Hotspur red
Azalee mollis gelb: Golden Flare
Azalee mollis orange: Gibraltar
Azalee mollis kräftig gelb: Golden Sunset
Azalee mollis aprikose: Lemonade
Azalee mollis orangerot: Knaphill red

Von der gleichen Familie der Rhodendren und Azaleen (ericacee) ist die KALMIE von der ein großes antikes Exemplar, wahrscheinlich gleichaltrig mit den ältesten Rhododendren vorhanden ist, und andere jüngere mit schönem Laub und mit unauffälliger weißer, stark duftender Blüte.

KAMELIEN
Sie sind erst seit kurzem im Park: die erste Kamelie (doppelte Blüte, kräftigrosa, Sorte unbekannt) gepflanzt in 1997, ist ein Geschenk von Roberto Gabetti an Consolata d’Isola und hat 5 Jahre lang in einem Topf in Turin gelebt: Als sie deutlich kümmerte, entschloss man sich zu probieren sie in Bagnolo auszupflanzen, auch wenn man fürchtete das raue Winterklima (bis zu –18°) würde nicht für Kamelien geeignet sein.
Das Experiment gelang und zur ersten Kamelie, mit dem Enthusiasmus der neuen Sammlung, wurden immer neue hinzugefügt. Man wird noch viel Geduld, Glück und einige Jahre brauchen, bis die Kamelien ein bedeutender Bestandteil der Parklandschaft werden, jetzt werden sie erst mal gepflegt und beobachtet als ob eine häufige Betrachtung sie besser wachsen lassen könne!

Die Kamelien der Villa Anelli: im Frühjahr 2002 erfolgte eine „Überpflanzung“, eine einzigartige Überführung von Kamelien aus einer der größten Sammlungen in Europa, dem berühmten Kameliengarten von Villa Anelli in Oggebbio am Lago Maggiore in den Park von Bagnolo. Dank der freundlichen Großzügigkeit von Andrea Corneo, Botaniker, jetziger Besitzer und Kurator der Villa Anelli wurden einige Bäumchen von Japonica und Sasanqua die Antonio Sevesi, Gründer der italienischen Kameliengesellschaft in 1965, kreiert hatte und damit einzig sind, ausgepflanzt. Sie fanden ihren Platz in Bagnolo und schon im Herbst zeigten sie ihre ersten Blüten, diskret aber sehr originell.


Kamelia japonica Dr. Burnside


Kamelia japonica Lavinia Maggi

CAMELIA JAPONICA
Weiß: Magnoliaeflora, Nuccio’s gem, Superba, Suprema, Nobilissima
Kräftig rot: Adolphe Audusson
Dunkelrot: Dr. Burnside (große doppelte Blüte) 1999-2003
Blassrosa: Pearl Maxwell, Magnoliaeflora(Blüte wie doppeltes Glöckchen)
Kräftig rosa: Altheiflora, Jean May, Lavinia Maggi (doppelte Blüte)
Rosa gestreift: Oki No Nami, Conte di Gomer
Hummerrosa: Moshio (doppeltes Glöckchen) 2003

CAMELIE SASANQUA
Kräftig rot: Kanjiro
Reinweiß: Hino de Gumo
Hellrosa Cleopatra
Aus der Villa Anelli stammend

HORTENSIEN
Wenn fast alle anderen Sträucher verblüht sind, so gegen Ende Juni, fängt die glorreiche Saison der Hortensien eben erst an, die bis in den Herbst dauert: das Hellblau ist vorherrschend an den Rasenrändern, unter den Bäumen und in den Hirschsuhlen, weil der saure Boden nur diese Farbe zulässt (das Rosa dauert nur eine Saison und geht dann ins Violette und schließlich wieder ins Hellblau). Nur die reinweißen Hortensien wie die eichblättrigen oder die Rispenhortensien bleiben auch so.
Weißblühende Hortensien
Eichenblättrige Hortensie (quercifolia): Snow Queen
Kletterhortensie: Petiolaris, Seemanii, Schizofragma
Rispenhortensie (paniculatae): Grandiflora, Tardiva
Macrophylla (Gartenhortensie): Soeur Thérese, Schneeball, Alberta (2000)
Rauhe Hortensie (aspera): Villosa, Sargentiana
Waldhortensie (arborescens): Annabelle (2000)
Blaublühende Hortensien
Hydrangea macrophylla (Gartenhortensie): Otaksa, Europa, Blaumeise, Teller, Miss Hepburn, Nikko blue, Lilacina, Blue Prince, Ayesha (2002), Eisvogel, Nachtigall (2003)
Macrophyllae mit kräftigroter Blüte
Merveille sanguine Brunett
Macrphyllae weißblühend mit lila Rand
Nigra Preziosa (2001)
Lace Cap Hortensien mit weißgestreiften Blättern, sehr dekorativ und delikat (2001) von der Baumschule Eufrasia (einer der zauberhaftesten und intaktesten Orte der Turiner Hügel)
Die meisten der Hortensien sind seit mindestens einem Jahrhundert im Park und wurden nicht genau identifiziert.
Die neuesten Hortensien kommen fast alle aus der Baumschule von Rita Paoli aus Scandicci nahe Florenz, eine außergewöhnliche und leidenschaftliche Kennerin und Züchterin der schönsten und seltensten Hortensiensorten
.


Hydrangea macrophylla Otaksa

Aspera macrophylla


Eichenblättrige Hortensie

Die blühenden Sträucher sind wahrscheinlich Ende 19. Anfang 20. Jahrhundert von Anna Lomellini di Aragona im Park eingeführt worden. Sie war die Braut des Generals Aimaro Malingri, stammte aus einer ligurischen Familie und brachte sich ins Piemont die Liebe für Farben und Blumen mit, die sie in ihrem Garten pflanzte und in ihren Bildern meisterlich darstellte.
Weißdorn (Crataegus azzarolus, weißblühend mit sauren, roten Früchten)
Losbaum (Clerodendron trichototum, stark duftende weiße Blüten)
Weigelie (W. Gustave Mallet? Rosa Glöckchen)
Deutzie (Deutzia gracilis und Deutzia gracilis grandiflora)
Duftjasmin (Philadelphus lemoinei, weiße nach Zitrone duftende Blüten)
Buddleia od. Schmetterlingsstrauch (Buddleia davidii kräftigrosa Rispen)
Schneebeere ( Symphoricarpus albus weiße, kugelige Blüten)
Schneeballstrauch ( Viburnum tinus, v. Rhytidophyllus, v. Purkwoodii)
Zierquitte (Chaenomeles superba, stachelig rotblühend, Frühjahrsbote)
Japanische Aukube od. Metzgerpalme (Aucuba japonica und A. japonica variegata, immergrün, rote Beeren)
Scheinmyrthe (Osmanthus osmarea)
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus (Otto Luyken)
Ranunkelstrauch (Kerria japonica pleniflora, goldgelbblühend)
Lavendelheide (Pieris japonica Forrest Flame)
Calicantus sommerblühend rote Blüte (2003)


Ranunkelstrauch


Bordüre von violetten Funkien


ROSEN
Die saure Erde und die nicht genügend sonnige Lage machen ihre Zucht schwierig und sie bringen keine besonderen Ergebnisse was die Blütenmenge angeht, trotzdem werden einige Pflanzen verschiedener Farben und nicht bestimmter Sorten als Schnittblumen gehalten. Dadurch, dass sie danach trachten sich von dem zu schattigen und kalten Boden nach dem Licht zu strecken, werden sie extrem langstielig.
Von einer kleinen aber ausgesuchten Baumschule in Calvisio, im Hinterland von Savona bei Signora Grazia die mit Leidenschaft auf sonnigen Terrassen züchtet: wie sollte man im Frühling 2002 der Versuchung und der Sympathie der Züchterin wiederstehen? Und so sind in Bagnolo die rote Strauchrose Sally Holmes, die Kletterrose Cornelia, die weiße kleinblütige Penelope, die Zefirin Owe, die in rosa Sträußchen blüht und die dunkelrote Dark Lady von David Austin angelangt

BAMBOUS
Eines kleines Extrakapitel für diese Pflanze die an Japan erinnert, und vom jetzigen Eigentümer und Parkkonservator Baron Aimaro d’Isola sehr geliebt wird: ein dichtes Gebüsch beugte sich von alters her über die Wasser des Flüsschen Mondarello an der kältesten Stelle des Gartens und so wurden im Schatten des Burghügels, wieder entlang des Baches auf der anderen Seite des Parks um ihre Ausbreitung einzugrenzen, in diesen Jahren die folgenden verschiedenen Sorten gepflanzt:
PHYLLOSTACHIS nigra, Henonis, Aerocaulis, Castillonis, Viridis sulfurea, viridis aureosulcata, nigra punctata
PSEUDOSASA Japonica tutsumon, Tesselata
HINOBAMBOUSA Tranquillans Shiroshima
SEMIARUNDINARIA fastuosa
PLEIBASTUS Bodendecker niedrig (grün und gelb gestreift)
CASTELLO DI BAGNOLO - Via Palazzo, 23 - Bagnolo Piemonte - (CN) - ITALIA - email

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